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Subventionierung des Weizenanbaus - 2018

Die Vegetationsperiode 2017 war von Wetterextremen gekennzeichnet, die die Landwirte vor große ackerbauliche Herausforderungen stellten und bei diversen Kulturen zu erheblichen Ernteeinbußen führten. Wegen der anhaltenden hohen Temperaturen und Trockenheit ist ein großer Teil der Ernte verloren gegangen. Im Jahr 2017 wurde auf 367.300 ha Weizen angebaut und ca. 230.400 t geerntet. Mehr als 128.000 Tonnen hat die Qualität von Konsumweizen. 23.200 t wurden an den Fonds zur Ackerbauförderung des MELL und an das Amt für Staatliche Reserven geliefert. Die restlichen 104.000 t gingen an 32 inländische Mühlen. Der Selbstversorgungsgrad der Mongolei bei Konsumweizen lag 2017 daher nur bei 40%.

Um die Weizenreserven zu sichern und den Weizenpreis zu regulieren hat die mongolische Regierung die Höhe der Subventionszahlungen neu festgelegt. Die Höhe der Subventionszahlung für den 2017 geernteten Konsumweizen liegt somit bei 60.000 MNT pro Tonne für die Qualitätsstufen 1-3 und bei 50.000 MNT pro Tonne für die Qualitätsstufe 4. Rund 7,8 Milliarden MNT hat die mongolische Regierung als Weizensubvention an die Erzeuger ausgezahlt.

Darüber hinaus plant das MELL über den Fond zur Ackerbauförderung 32,400 t Weizensaatgut zu einem vergünstigen Preis auf den Markt zu bringen. Voraussichtlich wird das Saatgut mit 200.000 MNT pro Tonne subventioniert. Ziel ist es, die Mehlpreise in der Mongolei weiterhin stabil zu halten.

Quelle: http://mofa.gov.mn/exp/article/new

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