Cremige Pfifferling-Pasta mit Kräutern, das schnelle Sommergericht steht in 20 Minuten auf dem Tisch

Cremige Pfifferling-Pasta mit frischen Kräutern und Parmesan in einem weißen Pastateller, goldbraune Pfifferlinge sichtbar, Draufsicht

Pasta · Vegetarisch · Schnelle Küche

★★★★★ 4,6 20 min 🕐 5 min Vorbereitung 🍳 15 min Kochen 📊 Einfach 🔥 520 kcal 🍽 4 Portionen 📅 Juli – Oktober
↓ Zum Rezept
🔆 Kochmodus – hält den Bildschirm während des Kochens an, damit er nicht ausgeht.

Goldbraune Pfifferlinge, cremige Sauce – in nur 20 Minuten

Cremige Pfifferling-Pasta mit Kräutern ist das Sommergericht, das wirklich schnell gelingt: aromatische Waldpilze, eine samtige Kräutersahne und al dente gekochte Tagliatelle, fertig in 20 Minuten. Die Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) bringen ein nussig-pfeffriges Aroma mit, das durch Petersilie, Thymian und einen Hauch Zitronenabrieb perfekt ergänzt wird. Parmesan und ein Schuss Pastawasser machen die Sauce besonders seidig. Dieses Rezept ist vollständig vegetarisch und gelingt auch Kocheinsteigern auf Anhieb.

🥗 Nährwerte pro Portion

520 kcalKalorien / Portion
18 gEiweiß
22 gFett
62 gKohlenhydrate

🧰 Küchenausstattung

  • Großer Topf (für die Pasta)
  • Große Pfanne oder Wok (am besten beschichtet oder Edelstahl)
  • Küchenreibe (für Parmesan und Zitronenabrieb)
  • Schneidebrett und Messer
  • Pastazange oder Schöpflöffel
  • Kleines Gefäß zum Auffangen des Pastawassers
  • Weicher Pinsel oder leicht feuchtes Küchentuch (zum Putzen der Pfifferlinge)

🛒 Die Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • 400 g frische Pfifferlinge (alternativ: Tiefkühl-Pfifferlinge, aufgetaut)
  • 320 g Tagliatelle (oder Spaghetti, Mafaldine, Pappardelle)
  • 200 ml Schlagsahne (mind. 30 % Fett; vegan: Haferrahm)
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben (vegan: weglassen oder Hefeflocken)
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 20 g Butter (oder Pflanzenöl für vegane Version)
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl (zum Anbraten der Pilze)
  • ½ Bio-Zitrone (Abrieb und Saft)
  • 20 g frische Petersilie, grob gehackt
  • 4 Zweige frischer Thymian (Blättchen abgezupft)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 1 Prise Muskatnuss

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 10 min Auf die Zeitangaben in den Schritten tippen, um einen Timer zu starten.

  1. Pfifferlinge putzen. Pfifferlinge niemals unter fließendem Wasser waschen – sie saugen sich voll und verlieren ihr Aroma. Sandkörner und Erde mit einem weichen Pinsel oder einem leicht feuchten Küchentuch entfernen. Den Stielansatz bei Bedarf minimal kürzen, große Pilze halbieren oder vierteln.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, Tagliatelle nach Packungsangabe al dente garen. Kurz vor dem Abgießen ca. 100 ml Pastawasser abschöpfen und beiseite stellen. ⏱ 8 min
  3. Pfifferlinge goldbraun anbraten. Die Pfanne auf hohe Hitze erhitzen – die Pfanne muss wirklich heiß sein. 1 EL Pflanzenöl zugeben, die Pfifferlinge in einer einzigen Schicht einlegen (falls nötig, in zwei Portionen braten). Nicht sofort rühren: die Pilze zuerst Feuchtigkeit abgeben lassen, dann 2–3 Minuten anbraten, bis sie goldbraun sind (Maillard-Reaktion). 10 g Butter zugeben, kurz schwenken. Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. ⏱ 4 min
  4. Schalotten und Knoblauch anschwitzen. Restliche 10 g Butter in derselben Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Schalottenwürfel darin glasig anschwitzen, dann Knoblauch zugeben und weitere 1 Minute dünsten. Nicht bräunen lassen. ⏱ 3 min
  5. Sahnesauce zubereiten. Schlagsahne und Thymianblättchen in die Pfanne geben, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze leicht eindicken lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken. ⏱ 3 min
  6. Alles vereinen und finishen. Abgetropfte Pasta und gebratene Pfifferlinge in die Sauce geben. Parmesan einrühren. So viel Pastawasser zugeben, bis die Sauce seidig und cremig am Pasta haftet. Zitronenabrieb und einen Spritzer Zitronensaft unterrühren. Gehackte Petersilie erst jetzt unterheben – sie darf nicht mitgekocht werden. Sofort servieren.

Das Rezept auf einen Blick

Frische Pfifferlinge trocken putzen, goldbraun anbraten, dann eine schnelle Kräutersahne mit Schalotte, Knoblauch und Thymian zubereiten. Al dente Tagliatelle und Parmesan einrühren, mit Pastawasser die Konsistenz feinjustieren – zum Schluss Petersilie und Zitronenabrieb für Frische. In genau 20 Minuten steht ein aromatisches Sommerpastagericht auf dem Tisch.

📌 Rezept merken

Cremige Pfifferling-Pasta mit Kräutern und Parmesan – Pinterest-Rezeptbild
Cremige Pfifferling-Pasta mit Kräutern – jetzt auf Pinterest merken und immer griffbereit haben.
⬇️

✨ Meine Pfifferling-Pasta – drei Hunger, drei Varianten

Vegan ohne Sahne und Parmesan: Haferrahm (200 ml) ersetzt die Schlagsahne 1:1. Parmesan weglassen oder durch 2 EL Hefeflocken ersetzen, die eine feine käsige Note geben. Butter durch Pflanzenöl austauschen – das Ergebnis ist überraschend cremig.

Herzhaft mit Speck: 80 g Pancetta oder Schwarzwälder Speck (gewürfelt) vor den Schalotten knusprig anbraten und beiseite stellen. Mit den Pfifferlingen am Ende wieder in die Sauce geben. Diese Version passt besonders gut zu Pappardelle.

Welche Pasta-Sorte passt am besten? Meine persönliche Empfehlung aus mehrfachem Test: Tagliatelle – ihre breite, leicht rauhe Oberfläche bindet die Kräutersahne am besten. Spaghetti funktioniert gut, wenn nur Spaghetti im Haus ist. Mafaldine (die kleinen Lasagne-Wellen) sind eine tolle Wahl für Abwechslung. Kurze Pasta wie Rigatoni passt ebenfalls, verändert aber das Mundgefühl deutlich.

❄️ Aufbewahrung

Die fertige Pfifferling-Pasta hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 2 Tage. Zum Aufwärmen etwas Wasser oder Sahne in eine Pfanne geben und die Pasta bei niedriger Hitze sanft erwärmen – nicht in der Mikrowelle, da die Sauce dabei leicht ausflockt. Frische Pfifferlinge sind im Kühlschrank (nicht gewaschen, in Papiertüte oder auf einem Teller mit Küchenpapier) bis zu 2 Tage haltbar. Einfrieren ist möglich: Pfifferlinge kurz blanchieren oder direkt anbraten, dann einfrieren – sie verlieren dabei etwas Biss, sind aber noch gut für Saucen geeignet.

🍷 Saison und Weinbegleitung

🍷
Ein frischer, trockener Weißwein harmoniert perfekt mit der Kräutersahne. Empfehlung: ein Burgunder Chardonnay oder ein deutscher Grauburgunder (Pinot Gris) aus Baden – seine leichte Cremigkeit spiegelt die Sauce, ohne sie zu übertönen. Alternativ ein mineralischer Riesling aus der Mosel. Wer keinen Wein trinkt, greift zu einem Zitronenwasser mit frischer Minze.

Ideale Saison:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

💡 Tipps und Tricks für die perfekte Pfifferling-Pasta

Soll man Pfifferlinge waschen oder nicht?
Pfifferlinge sollten auf keinen Fall unter fließendem Wasser gewaschen werden – sie saugen sich innerhalb von Sekunden voll und werden beim Braten matschig statt goldbraun. Stattdessen Sandkörner und Erdreste mit einem weichen Pinsel oder einem leicht feuchten Küchentuch entfernen. Diese Methode empfehlen auch die Verbraucherzentralen als beste Praxis für Waldpilze.
Wie bekomme ich die Pfifferlinge wirklich goldbraun?
Das Geheimnis liegt in drei Dingen: erstens muss die Pfanne sehr heiß sein, bevor die Pilze hineinkommen. Zweitens darf die Pfanne nicht überfüllt sein – in zu vielen Pilzen entsteht Dampf statt Röststoffe (Maillard-Reaktion). Falls nötig, in zwei Portionen braten. Drittens die Pilze nach dem Einlegen nicht sofort rühren: erst 1–2 Minuten in Ruhe lassen, damit sich eine schöne Kruste bildet.
Wie mache ich die Sahnesauce noch cremiger?
Das wichtigste Mittel ist das Pastawasser: Es enthält Stärke, die die Sauce emulgiert und seidig macht. Rühre 2–3 EL Pastawasser in die fertige Sauce und schwenke die Pasta darin. Außerdem gilt: Parmesan erst ganz am Ende vom Herd einrühren – zu früh zugegeben, kann er bei zu hoher Hitze klumpen statt sich gleichmäßig zu verbinden.
Kann ich das Rezept mit Tiefkühl-Pfifferlingen machen?
Ja, das funktioniert gut. Tiefkühl-Pfifferlinge direkt aus dem Gefrierfach (nicht auftauen) in die sehr heiße Pfanne geben – so verdampft die Flüssigkeit schneller und die Pilze braten besser an. Das Aroma ist etwas milder als bei frischen, aber in einer kräftigen Kräutersahne kaum spürbar. Frische Pfifferlinge sind von Juli bis Oktober in Deutschland erhältlich.
Welche Kräuter passen am besten zu Pfifferlingen?
Petersilie ist die klassische Wahl und sollte immer erst am Ende frisch untergemengt werden – Hitze zerstört ihr frisches Aroma. Thymian verträgt kurzes Mitkochen und verstärkt das Waldpilz-Aroma. Schnittlauch passt als Garnitur zum Servieren. Rosmarin ist zu dominant – lieber weglassen. Ein Hauch Zitronenabrieb am Ende bringt alle Kräuteraromen zum Aufblühen.
Wie lange sind frische Pfifferlinge im Kühlschrank haltbar?
Frische Pfifferlinge halten sich ungewaschen, locker in Küchenpapier oder einer Papiertüte eingeschlagen, im Kühlschrank 1 bis maximal 2 Tage. Je frischer, desto besser das Aroma. Wer sie länger aufbewahren möchte, kann sie kurz anbraten und dann einfrieren – so sind sie bis zu 6 Monate haltbar.

Deine Bewertung

4,6/525 Bewertungen · Wie hat dir das Rezept gefallen?
↓ ↓ Zum Rezept