Projektzielsetzung

Weizenfläche

Um die Partnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Mongolei im Agrarsektor zu stärken, wurde im November 2012 zwischen dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Industrie der Mongolei die Zusammenarbeit zur Durchführung des „Deutsch-Mongolischen Kooperationsprojektes Nachhaltige Landwirtschaft“ (DMKNL) vereinbart.

Die erste Phase des DMKNL erfolgte von April 2013 bis März 2016 mit dem Ziel, moderne und nachhaltigen Anbauverfahren in der Getreide- und Kartoffelproduktion der Mongolei zu fördern. Mit Beginn der zweiten Projektphase im April 2016 wurde die Zielsetzung des DMKNL neu definiert, wobei die Intensivierung des agrarfachlichen Dialogs zwischen Deutschland und der Mongolei im Vordergrund steht. Das Vorhaben leistet somit einen Beitrag, die Regierung der Mongolei beim Erreichen der agrarpolitischen Entwicklungsziele zu unterstützen, unter besonderer Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitskriterien.

Die dritte Phase des Projekts begann im Januar 2019 mit einer Laufzeit bis Ende Dezember 2021. Das DMKNL wird den langjährigen Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen Deutschland und der Mongolei zu agrarfachlichen Themen fortzusetzen. Mit der Beratung zur Anpassung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen und dem Aufbau von Fachkompetenzen trägt das Projekt zur nachhaltigen Weiterentwicklung der mongolischen Agrar- und Ernährungswirtschaft bei. Die fachlichen Schwerpunktthemen der aktuellen 3. Projektphase  knüpfen eng an die vorangegangene 2. Projektphase an:

  • Förderung des Sorten- und Saatgutwesens
  • gute fachliche Praxis im Ackerbau und
  • Risikomanagement in der Landwirtschaft.

Zu den Zielgruppen des DMKNL zählen sowohl Fach- und Führungskräfte aus Agrarpolitik, -verwaltung und-forschungals auch Multiplikatoren wie Vertreter aus Fachverbänden und Beratungseinrichtungen.